Risikomanagement ist eine Führungsaufgabe, in der die Risiken einer Organisation identifizert, analysiert und bewertet werden" [DIN ISO 31000: 2009]. Das Riskomanagement stellt somit ein elementares Aufgabengebiet des Managements in Unternehmen dar.

Neben den Grundlagen des Risikomanagements stehen weitere Ausarbeitungen zu Länderrisiken, Markenrisiken sowie der Norm ISO 31000: 2009 zum Download bereit.

 


 

Ein Prozess ist eine wiederkehrende Aktivität, die das Unternehmen dauerhaft durchführt, wohingegen ein Projekt als ein zeitlich begrenzter, einmaliger und spezifischer Vorgang auf Kundenwunsch (extern oder intern) definiert ist.

Prozessstabilität bedeutet, dass ein Merkmal bzw. ermittelter Wert eines Merkmals sich dauerhaft in einem Spezifikationsgrenzbereich befindet. Kennzahlen sind festgelegte Grenzwerte, die nicht über- bzw. unterschritten werden sollen. Die Bewertung der Prozessstabilität kann über eine Qualitätsregelkarte erfolgen.

Prozessstabilität ist die Folge einer ständigen Verbesserung der vorhandenen Prozesse. Diese ständige Prozessverbesserung ist wichtiger Bestandteil des Prozessmanagements und kann über Kennzahlen quantitativ überwacht und dokumentiert werden.

Vor der Prozessverbesserung müssen Prozesse durch das Prozessmanagement über Definition und Beschreibung der einzelnen Prozessschritte eingeordnet werden. Anschließend wird durch die Identifikation von Schwachstellen der Prozess kontinuierlich verbessert. Das aktuelle Leistungsniveau wird über Kennzahlen dokumentiert und aufgezeigt.

 

Prozessstabilität durch Risikomanagement

Risikobasiertes Denken ist notwendig, um fehlleitende Faktoren zu erkennen, welche die Prozesse oder Qualitätsmanagementsysteme von dem geplanten Ergebnis abbringen könnten. Daraus lassen sich vorbeugende Maßnahmen entwickeln, um eine maximale Nutzung der Unternehmensbereiche zu gewährleisten. Ebenso hilft es, die richtige Bestimmung des Umfangs von Dokumentationen festlegen.

 

Prozessorientiertes Risikomanagement nach DIN ISO 9001:2015

Jedes Unternehmen und jede Organisation hat durch ihr Handeln tagtäglich mit einer großen Anzahl von Risiken zu tun. Dabei können die Risiken aus den verschiedensten Bereichen stammen und unterschiedlichste Auswirkungen haben. Die ISO 31000 ist ein systematisches Konzept zum Umgang mit Risiken, welche aufgebaut und angewandt werden muss, um effektiv zu funktionieren und dem Unternehmen einen konstruktiven Nutzen zu verschaffen.

 

Risikomanagement nach ONR 49001/DIN ISO 31000 - ein ganzheitlicher Ansatz

Markenriskio im Management

Marken sind also dafür da, um das Unternehmen bzw. sein Produkt von seinen Wettbewerbern und dessen Produkten abzugrenzen. Mit Hilfe der Marke kann ein Unternehmen seine Werte, seine Erfahrungen und die Qualität seiner Produkte verkörpern und sie vor Nachahmung, Ausbeutung und Verwässerung schützen. Genau aus diesen Gründen ist die Marke so wichtig und wertvoll und dennoch wird ihr gerade im Bereich des Risikomanagements immer noch zu wenig Bedeutung geschenkt. Es ist teilweise noch ein blinder Fleck, der von vielen Unternehmen unterschätzt wird.

 

Markenrisiko im Management