Bei der genauen Untersuchung von Qualitätsproblemen stellt sich meist heraus, dass es für einen Fehler eine Vielzahl von Ursachen gibt. Man kann jedoch nicht alle Ursachen gleichzeitig bekämpfen und es ist nicht effizient Ursachen zu beheben, welche nur wenig zur Gesamtheit des Fehlers beitragen. Das Pareto-Diagramm als eines der 7 Qualitätswerkzeuge visualisiert die Rangordnung der relevanten Einflussfaktoren.

Es gibt im Verbesserungsprozess somit eine wirkungsvolle Entscheidungshilfe, indem es die Ursachen klar herausstellt, welche den größten Einfluss auf das Problem haben oder zum Beispiel die meisten Kosten verursachen. Durch einen gezielten Einsatz der Ressourcen auf die Behebung der tatsächlichen Problemursachen kann somit der größte Erfolg erzielt werden.

 

Das Pareto Diagramm und die Nutzung im Qualitätsmanagement
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Um komplexe Systeme und Problemstellungen ganzheitlich durchleuchten zu können, sollte vernetzt gedacht werden. Das vernetzte Denken ist eine Methodik, die die Probleme als dynamisches Netz aus Einflussfaktoren, Zielgrößen und Wirkungen sichtbar macht. Nach Dietrich Dörner sind komplexe Systeme gekennzeichnet durch Dynamik, Vernetztheit, Intransparenz, Neben- und Fernwirkungen, unklare Ziele sowie Unbestimmtheit und Umfang. Das Erfassen der vielfältigen Zusammenhänge ist eine zwingende Voraussetzung für adäquate Lösungen.

 

Die Kunst vernetzt zu denken
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Die Korrelationsanalyse ist ein Teil der Q7-Werkzeuge und zählt zu der Phase der Fehleranalyse. Das Zusammenspiel der Korrelationsanalyse und den anderen Q7-Werkzeugen ist ein zusätzlicher Vorteil in der Qualitätssicherung, da sie teilweise aufeinander aufbauen und erst mit ihrem Zusammenwirken ihren vollen Nutzen entfalten. So können z.B. die Daten bzw. die Fehler aus einer Fehlersammelliste oder aus einem Histogramm später in einem Korrelationsdiagramm grafisch dargestellt werden.

 

Korrelationsanalyse und deren Nutzen im Qualitätsmanagement
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Steigende Kundenansprüche und die sinkende Kundentreue in den letzten Jahren sind eine große Herausforderung für Unternehmen. Die Kunden fordern heute innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu immer niedrigeren Preisen. Das führt zu einer steigenden Komplexität von Prozessen und Produkten in Unternehmen, wodurch die Fehlerwahrscheinlichkeit wächst. Die Qualitäts- und Managementwerkzeuge unterstützen dabei die Problemlösung in Unternehmen. Durch deren konsequente Anwendung können Fehler gezielt vermieden und damit die Qualität der Produkte und die Kundenzufriedenheit sichergestellt werden.

 

Einsatz von Managementwerkzeugen (M7) und Qualitätswerkzeugen (Q7) in Unternehmen
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Immer mehr Unternehmen in Deutschland führen ein Qualitätsmanagementsystem ein und sind auch daran interessiert, dass dieses effektiv genutzt wird. Damit ein solches Qualitätsmanagementsystem jedoch erfolgreich zur Verbesserung des Unternehmens beitragen kann, ist es notwendig, den Umgang mit Fehlern zu beherrschen. Die folgende Projektarbeit befasst sich mit dem Umgang mit Fehlern und wie dieser verbessert werden kann.

 

Fehlererfassung und Fehleranalyse im Unternehmen zur Verbesserung des Qualitätsmanagements
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